‚Immer da hin, wo die Angst am Größten ist‘

Zur Landtagswahl 2011 treten für die FDP Mayen-Koblenz in den drei Wahlkreisen des Landkreises drei Frauen an. Für den Wahlkreis 11 (Verbandsgemeinde Mendig, Verbandsgemeinde Pellenz und die Stadt Andernach) stellt sich Jutta Schützdeller zur Wahl. Wir stellen sie hier vor.



Persönliches

Mein Name ist Jutta Schützdeller, ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und habe zwei wundervolle Kinder im Alter von 19 und 21 Jahren. Ich arbeite als Praxismanagerin in einem chirurgischen Centrum und habe als Autorin bereits veröffentlicht. Ehrenamtlich bin ich derzeit Beigeordnete der Stadt Mendig.

Parteileben

Ich bin Ende der 1990er in die FDP eingetreten, war zwar schon vor 20 Jahren einmal Mitglied, habe meine Mitgliedschaft lange Zeit ruhen lassen, weil mich meine familiären Pflichten gewidmet habe. Seit meinem (Wieder-) eintritt engagiere ich mich in verschiedensten Gremien, ich bin VG-Verbandsvorsitzende der FDP Mendig, habe als stvtr. Kreisvorsitzende der FDP in MYK mitgearbeitet, bin Mitglied des Landesfachausschusses Wirtschaft der FDP und stvtr. Landesvorsitzende der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker in Rheinland-Pfalz.

Ich möchte mich für Sie im Landtag für folgende Ziele einsetzen:

Ich stehe für bürgernahe Politik und ein sinnvolles Miteinander von Wirtschafts- und Sozialpolitik. Ich möchte die Belange meiner Heimat im Landtag einbringen.

Fragebogen

Warum engagieren Sie sich politisch?

Ich halte nichts vom Jammern, ich bin für das Anpacken. Ich ziehe mich nicht in eine Schmollecke zurück, sondern möchte aktiv an Veränderungen mitwirken.

Welche Ihrer Eigenschaften gefallen Ihnen besonders?

Die Tatsache, dass ich furchtlos bin und mich nicht von scheinbar „großen“ Namen beeindrucken lasse. Dass ich mich an den einfachen Dingen erfreuen kann und mit wenigen Dingen auskommen kann.

Welche Ihrer Eigenschaften mögen nicht?

Ich bin zu ungeduldig und bin zuweilen sehr nachtragend.

Auf welche Ihrer Leistungen sind Sie besonders stolz?

Ich bin stolz auf meine Kinder, die beide wunderbar „geraten“ sind. Ich bin stolz darauf, dass ich Freunde habe, die mir zur Seite stehen und die mich in allen Lebenslagen begleiten. Beruflich gibt es Einiges, worauf ich stolz bin, aber das hier aufzuzählen, würde sicherlich zu weit führen.

Welches politische Projekt in Rheinland-Pfalz liegt Ihnen besonders am Herzen?

Das Projekt: „Weg mit Beck“, denn es ist allerhöchste Zeit, dass unser Land seinen ursprünglichen Namen wieder erhält und nicht mehr von Herrn Beck und seinen Genossen zu „Rheinland-Filz“ vergewaltigt wird.

Welche Fehler entschuldigen Sie am Ehesten?

Ich entschuldige, wenn jemand scheitert, nachdem er ernsthaft versucht hat, etwas zu erreichen. Ich entschuldige Ungeduld, weil ich darauf angewiesen bin, dass man meine Ungeduld ebenso entschuldigt.

Was ist für Sie das größte Glück / Unglück?

Das größte Glück für mich ist, dass meine Familie gesund ist und wir uns nur selten, und wenn ja, dann konstruktiv streiten. Das größte Unglück wäre also, wenn sich an diesem Zustand etwas ändern würde.

Wo möchten Sie leben?

Ich habe meine Wurzeln in der Eifel und das wird auch so bleiben, ich könnte mir aber durchaus vorstellen, „Dependencen“ in Großbritannien und an der französischen Atlantikküste zu unterhalten.

Was lesen Sie zur Zeit / haben Sie im letzten Jahr gelesen?

Ich lese sehr viel, deshalb nur eine kleine Auswahl dessen, was ich in den letzten Monaten gelesen habe: Die Trilogie von Stig Larson, „Eat, Pray, love“

Ihr Lieblingsheld / -heldin in der Wirklichkeit?

Elisabeth I

Ihr Motto für das Leben / für Ihre Politik?

„Immer da hin, wo die Angst am Größten ist“

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