Die Schnecke darf nicht zum Wappentier werden!

Auf Einladung des FDP-Stadtverbandes Mayen trafen sich namhafte Vertreter der örtlichen Wirtschaft zu einem Wirtschaftsempfang mit dem Wirtschaftsminister und Landesvorsitzenden Rainer Brüderle, MdB und dem FDP-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl Herbert Mertin, MdL bei der Firma Rathscheck Schiefer in Mayen-Katzenberg.

Nach der Begrüßung durch den Stadtverbandsvorsitzenden Ekkehard Raab, verdeutlichte Herbert Mertin in seinem Grußwort die FDP-Positionen im laufenden Landtagswahlkampf. Er kritisierte dabei die schlechte , dringend zu verbessernde Lage der berufsbildenden Schulen im Land und vertiefte sein Plädoyer für die Erhaltung der Gymnasien im Land, um zukunftsorientierte und innovative Bildungsmöglichkeiten zu erhalten. Mit besonderem Nachdruck wehrte sich Herbert Mertin gegen die überbewerteten Grünen im Land. Man könne sich nicht einerseits für den Ausbau alternativer Energien stark machen, andererseits aber den Ausbau von Stromtrassen oder den Bau von Speicherkraftwerken ablehnen. Das Land brauche eine zukunftssichere Energieversorgung, die der Wirtschaft des Landes eine sichere Arbeitsgrundlage biete.

Rainer Brüderle spannte in seiner Rede den Bogen von welt- und europawirtschaftlichen Themen zur aktuellen Situation der Wirtschaft in Deutschland. Hierbei plädierte er mit Nachdruck dafür, das Arbeitskräftepotential der erfahrenen Arbeitskräfte „Ü 55“  zu nutzen und deren Erfahrung und Engagement auch im Alter zu nutzen. Man brauche diese erfahrenen Kräfte auf dem Weg zur Vollbeschäftigung. Er sprach sich energisch für die Erhaltung des Innovationsstandortes Deutschland aus. Als rohstoffarmes Land sei Deutschland auf sein Potential als Industrie- und Exportstandort angewiesen, der immer wieder neue zukunftsweisende Entwicklungen hervorbringe. Dies zeige sowohl die Automobilindustrie mit ihren aktuellen Erfolgen aber auch Luft- und Raumfahrt, deren Spitzenleistungen viel stärker in das Bewusstsein der Bürger gebracht werde müsste.
Ein weiterer wichtiger Leistungsträger der deutschen Wirtschaft, die die Wirtschaftskrise besser verkraftet habe als die anderen Wirtschaftsnationen, sei der Mittelstand, dessen Rahmenbedingungen erhalten und verbessert werden müsste.
Kritisch setzte er sich mit der Lage in Rheinland-Pfalz auseinander. Die Schnecke dürfe nicht zum Wappentier des Landes werden. Genehmigungsverfahren für Großprojekte dürften keinesfalls, wie in Stuttgart, zwanzig Jahre dauern. Wenn die Politik keine Entscheidung finde, müsse der Bürger zeitnah abschließend entscheiden.

Anschließend konfrontierte TV- Mittelrhein-Moderator Barz Rainer Brüderle und Herbert Mertin mit Fragen aus dem Teilnehmerkreis. Die Aufzeichnung wird in den nächsten Tagen von TV-Mittelrhein / WWTV gesendet.

Fotos der Veranstaltung

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