Im Gespräch mit den Landtagskandidaten

Am Rande des letzten Kreisparteitags der FDP Mayen-Koblenz nahm der Vorsitzende des VGV Vordereifel, Wolfgang Probst, die Gelegenheit wahr mit dem Spitzenkandidaten der FDP, Herbert Mertin, zu sprechen. An dem Gespräch nahm auch Pia Finken, die Kandidatin für den Wahlkreis 12, zu der auch die Vordereifel gehört, teil. Daher war auch schnell die anstehende Landtagswahl das beherrschende Thema.

Herbert Mertin, Fraktionsvorsitzender im Landtag und Vorsitzender des Bezirks Koblenz, strebt nach dem erneuten Einzug in den Landtag eine Regierungsbeteiligung an. Denn in der Regierung gibt es mehr Möglichkeiten eine Politik für den Bürger zu gestalten und man kann den Koalitionspartner vor skandalösen Vorhaben und Entscheidungen (wie beim Nürburgring) abhalten.

Beide Kandidaten bezogen eine klare Position für eine Bildungspolitik, die diesen Namen verdient. Die Entscheidung, welche Schule ein Kind besuchen soll, muss eindeutig bei den Eltern liegen. Auch der Leistungsgedanke soll gewahrt bleiben. Dies ist ein klares Votum für das Gymnasium. Eine sinnlose Gleichmacherei ist nicht gewollt. Das Ziel muss Förderung und Chancengleichheit sein.

Ebenso will man an die erfolgreiche Wirtschaftspolitik unter der FDP mit Rainer Brüderle anknüpfen. Dies heißt Förderung des Mittelstandes und sinnvolle Investitionen in die Infrastruktur des Landes. Entscheidungen sind nach einer Beteiligung der betroffenen Bevölkerung schnellstens umzusetzen. Dies gilt auch für Großprojekte wie den Hochmoselübergang und die Mittelrheinbrücke, die dann schnell zu realisieren sind. Gerade in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz ist eine gute, moderne Infrastruktur notwendig, um eine wirtschaftliche Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Herbert Mertin und auch Pia Finken zeigten sich zuversichtlich und gehen optimistisch in den bevorstehenden Wahlkampf. Der Wähler kann die gute Arbeit der FDP in unserem Land in der Regierung und als Opposition richtig beurteilen. Er wird sich an den Fakten orientieren und erkennen, dass die FDP als notwendiges Korrektiv für eine bodenständige Politik für den Bürger gebraucht wird.

Wolfgang Probst dankte beiden für das Gespräch und sicherte ihnen die Unterstützung der Liberalen in der Vordereifel zu.

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